Herzlich willkommen
Schlaflabor
Liebe Patientin, lieber Patient,
Ein ungestörter Schlaf ist sehr wichtig für die Regeneration unseres Körpers und unseres Geistes. Schlafbezogene Atemstörungen wie Schnarchen, Atemaussetzer und Weckreaktionen können langfristig schwere Folgekrankheiten verursachen, kurzfristig Tagesmüdigkeit und Leistungsabfall hervorrufen.
In unserem Schlaflabor diagnostizieren wir solche Störungen mit modernster Technik. Bei Bedarf leiten wir direkt im Anschluss eine Überdruckbeatmung (APAP, CPAP, BIPAP oder ASV) ein.
Für eine schnelle Terminvereinbarung nutzen Sie gerne unsere Online-Terminvergabe – so buchen Sie Ihren Wunschtermin bequem und ohne Wartezeit.
Aufgrund ausreichender Betten- und Terminkapazitäten haben wir eine kurze Wartezeit und können eine zeitnahe Behandlung realisieren.
Zur optimalen Vorbereitung Ihres Termins bitte füllen Sie vorab unseren Fragebogen zur Schlafanamnese aus und bringen Sie ihn ausgefüllt zu Ihrem Gespräch mit. So können wir Ihre Behandlung noch gezielter planen und Zeit sparen.

Alles was Sie wissen sollen:
Ihr Aufenthalt im Schlaflabor
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!
Ihr Aufenthalt im Schlaflabor
Unser modernes Schlaflabor befindet sich in der 1. Etage – direkt über unserer Praxis und ist barrierefrei per Aufzug erreichbar.
In 12 komfortablen Zimmern mit eigener Dusche/WC erwarten Sie hochwertige Krankenhausbetten für eine erholsame Untersuchung.
Was Sie mitbringen sollten
Packen Sie wie für eine Hotelnacht – inkl. Hygieneartikeln, Handtuch und ggf. eigenem Kissen. Bei Therapie-nächten: Bringen Sie Ihre angepasste Schlafmaske + Schlauch mit.
Wichtig:
Ablauf Ihres Besuchs
- Ankunft: Unser Fachpersonal empfängt Sie und begleitet Sie ins Zimmer.
- Vorbereitung: Sie erhalten eine Einführung und können sich in Ruhe umziehen.
- Untersuchung: Die Sensoren werden von uns angebracht – dank kabelloser Übertragung können Sie sich frei bewegen (z. B. für Toilettengänge). So steht einem natürlichen Schlaf nichts im Wege.
- Ärztliches Beratungsgespräch in der Praxis


Schlafstörungen?
Wir finden die Lösung für Ihren erholsamen Schlaf
Ob Schnarchen, Atemaussetzer oder Insomnie – gestörter Schlaf beeinträchtigt nicht nur Ihre Nachtruhe, sondern auch Gesundheit und Lebensqualität. In unserem Schlafmedizinischen Zentrum analysieren wir die Ursachen Ihrer Beschwerden – von obstruktiver Schlafapnoe (OSA) bis zu Ein- und Durchschlafstörungen – und entwickeln individuelle Therapien für ruhige Nächte und mehr Energie am Tag.
Mit modernster Diagnostik (z. B. Polygraphie oder Schlaflabor) und maßgeschneiderten Lösungen wie CPAP-Therapie, Anti-Schnarch-Schienen oder operativen Verfahren begleiten wir Sie zurück zu einem erholsamen Schlaf.
Ziel unserer Behandlung ist es, schlafbezogene Atemstörungen wie Schnarchen und Atemaussetzer wirksam zu therapieren – für eine spürbare Steigerung Ihrer Lebensqualität. Nach einer genauen Diagnostik im Schlaflabor leiten wir eine maßgeschneiderte Therapie ein, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Dabei stehen uns verschiedene Methoden zur Verfügung, die sich oft sinnvoll kombinieren lassen.
Vielen Patienten hilft vor allem die nächtliche Atemtherapie mit CPAP-Gerät und Maske. Auch wenn diese Therapie zunächst ungewohnt erscheint, überzeugt sie durch ihre hohe Wirksamkeit. Moderne Geräte sind heute leise, kompakt und einfach zu bedienen – weit entfernt von den alten, unhandlichen Modellen. In unserem Schlaflabor stellen wir Sie individuell ein und begleiten Sie mit engmaschigen Kontrollen, um eine optimale Therapieakzeptanz zu erreichen.
Alternativ oder ergänzend kommt eine Unterkiefer-Protrusionsschiene (Anti-Schnarchschiene) infrage, die von einem spezialisierten Zahnarzt angepasst wird. Bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten können auch operative Verfahren wie eine Gaumenstraffung, Mandelverkleinerung oder Radiofrequenztherapie (RFA) den Atemweg erweitern und Atemaussetzer reduzieren. Eine reine Nasenoperation allein kann Schlafapnoe jedoch nicht beheben. Zudem spielt bei vielen Betroffenen Gewichtsmanagement eine wichtige Rolle als unterstützende Maßnahme.
Unser Ziel ist es, dass Sie am Ende der Therapie wieder ruhig und erholsam schlafen – für mehr Energie und Wohlbefinden im Alltag.
Die regelmäßige Nachsorge ist ein zentraler Bestandteil unserer CPAP-Therapie. Nach der Diagnose und Einstellung des Geräts durch spezialisierte Atemzentren übernehmen wir die langfristige medizinische Betreuung – entweder in unserer Praxis oder durch kooperierende Schlafmediziner in Ihrer Nähe.
Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir: Regelmäßige Kontrollen (alle 6–8 Monate oder bei Problemen) sind entscheidend für den Therapieerfolg und Ihre Zufriedenheit. Dazu erhalten Sie von uns ein mobiles Diagnosegerät (Polygraphie), mit dem Sie zu Hause die Wirksamkeit Ihrer Therapie überprüfen können. Anschließend besprechen wir die Ergebnisse mit Ihnen und passen bei Bedarf Druckeinstellungen, Maske oder Therapieverfahren an – für eine optimale Einstellung.Häufige Herausforderungen wie Druckstellen oder Maskenleckagen lassen sich oft durch einen Maskenwechsel lösen. Ein beheizbarer Luftbefeuchter reduziert zudem trockene Schleimhäute und erhöht den Komfort. Viele unserer Patienten nutzen ihre CPAP-Therapie seit über 10 Jahren – und möchten sie nicht mehr missen, weil sie ihre Lebensqualität deutlich verbessert.
Schnarchen – harmlos oder Warnsignal?
Schnarchen entsteht durch nächtliche Atemgeräusche, die im oberen Atemweg (Nase, Rachen) auftreten. Während es für viele nur ein lästiges Problem für den Bettpartner ist, kann es auch auf eine ernsthafte Schlafatemstörung hinweisen.
Ursache: Im Schlaf erschlafft die Muskulatur im Rachen, verengt die Atemwege und zwingt die Luft durch einen engen Spalt. Wird dieser zu schmal, kommt es zu Atemaussetzern (Apnoen).
Mit einer einfachen Diagnostik per mobilem Polygraphiegerät können wir schnell klären, ob hinter Ihrem Schnarchen eine behandlungsbedürftige Störung steckt.
Wenn Schnarchen gefährlich wird
Das Schlafapnoe-Syndrom ist mehr als nur lautes Schnarchen: Betroffene haben wiederkehrende Atempausen (oft 10–60 Sekunden), die durch eine Verengung der oberen Atemwege (obstruktive Schlafapnoe, OSA) ausgelöst werden. Typischerweise enden diese Pausen mit einem lauten Schnarchen oder ruckartigen Bewegungen – ausgelöst durch eine Weckreaktion (Arousal), die die Atmung wieder in Gang setzt.
Folgen:
Durch den abfallenden Sauerstoffspiegel und die häufigen Schlafunterbrechungen kommt es zu
– Tagesmüdigkeit & Konzentrationsstörungen
– Kopfschmerzen & Stimmungsschwankungen (bis hin zu Depressionen)
– erhöhtem Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen & Herzschwäche
Unbehandelt steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich an. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Therapie entscheidend – für einen erholsamen Schlaf und Ihre langfristige Gesundheit.
Stundenlang wach liegen, Gedanken kreisen lassen, sich von einer Seite auf die andere wälzen – Schlafstörungen kennen viele. Auslöser sind oft Stress, Grübeln, Koffein, Schmerzen oder äußere Störungen wie Schnarchen. Doch wenn das Ein- oder Durchschlafen über Wochen misslingt und die Tagesmüdigkeit zur Belastung wird, spricht man von einer Insomnie.
Warum das gefährlich ist: Studien zeigen, dass chronische Schlafstörungen nicht nur die Leistungsfähigkeit mindern, sondern auch das Risiko für
– organische Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Probleme)
– psychische Belastungen (bis hin zu Depressionen)
– eine verkürzte Lebenserwartung
erhöhen können.
Ursachen klären – Lösungen finden
Hinter Insomnie stecken oft:
✔ Psychische Faktoren (z. B. Depressionen, Angststörungen)
✔ Körperliche Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenfehlfunktion, Schmerzsyndrome)
✔ Äußere Einflüsse (Medikamente, Schichtarbeit, ungünstige Schlafhygiene)
Eine genaue Diagnostik – durch ein ärztliches Gespräch und ggf. eine Untersuchung im Schlaflabor – ist der erste Schritt. Denn die Therapie muss individuell passen: von Verhaltenstherapie über Medikamente bis hin zu Entspannungstechniken.
Wichtig: Lassen Sie Schlafprobleme nicht zum Dauerzustand werden – eine frühzeitige Abklärung durch einen Schlafmediziner kann Ihre Lebensqualität entscheidend verbessern.
Schlafgesundheit / Schlafhygiene
9 Tipps für einen gesunden Schlaf
Besonders als Patient mit einer Schlafstörung sollte man auf Bedingungen achten, die den Schlaf beeinflussen. In der Schlafmedizin wird hierfür der Begriff „Schlafhygiene“ verwendet. Werden folgende Punkte eingehalten, so führt das bei vielen Patienten bereits zu einer spürbaren Besserung der Schlafqualität.
Einschlafritual
Ein persönliches Ritual vor dem Schlaf (z. B. Lesen, leichte Musik, Atemübungen oder eine Tasse Tee) signalisiert Ihrem Körper: Jetzt ist Zeit zur Ruhe. Wichtig ist, diese Abläufe täglich zur gleichen Zeit durchzuführen – so gewöhnt sich Ihr Gehirn an die Routine und das Einschlafen fällt leichter.
Leichte Mahlzeiten
Schwere, fettige oder üppige Speisen belasten die Verdauung und können zu Unruhe oder Sodbrennen führen. Essen Sie stattdessen am Abend leicht (z. B. Gemüse, mageres Eiweiß) und lassen Sie zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen etwa 2–3 Stunden vergehen.
Wecker ignorieren
Ständiges Kontrollieren der Uhrzeit verstärkt den Druck, einschlafen zu müssen, und erhöht die Anspannung. Drehen Sie den Wecker weg oder decken Sie ihn ab – so vermeiden Sie frustrierende Gedanken wie „Ich schlafe schon wieder nicht“.
Keine Bildschirme
Das blaue Licht von Handys, Tablets oder Fernsehern hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und hält wach. Legen Sie elektronische Geräte mindestens 30–60 Minuten vor dem Schlaf beiseite – greifen Sie stattdessen zu einem Buch oder Entspannungsübungen.
Bewegung am Tag
Regelmäßige körperliche Aktivität (z. B. Spaziergänge, Yoga, Radfahren) fördert die Schlafqualität – allerdings nicht zu spät am Abend, da anstrengender Sport kurz vor dem Zubettgehen anregend wirken kann. Ideal sind mäßige Einheiten am Vormittag oder Nachmittag.
Schlafzimmer optimieren
Eine kühle Raumtemperatur (16–18°C), absolute Dunkelheit (ggf. mit Schlafmaske) und eine ruhige Umgebung sind essenziell. Achten Sie auch auf eine bequeme Matratze und atmungsaktive Bettwäsche – Ihr Körper sollte sich im Schlaf physisch wohlfühlen.
Kein Koffein
Kaffee, schwarzer Tee, Energydrinks oder sogar Schokolade enthalten Koffein, das noch bis zu 8 Stunden im Körper wirkt. Verzichten Sie ab dem späten Nachmittag darauf – greifen Sie stattdessen zu beruhigenden Alternativen wie Kamille- oder Lavendeltee.
Alkohol meiden
Obwohl Alkohol zunächst müde macht, stört er die Tiefschlafphasen und führt zu häufigem Aufwachen. Nutzen Sie ihn nicht als Einschlafmittel – bei regelmäßigen Schlafproblemen verschlimmert er diese langfristig.
Langsam runterfahren
Stressige Gespräche, anstrengende Arbeit oder aufputschende Aktivitäten kurz vor dem Zubettgehen halten den Geist wach. Planen Sie die letzten 60–90 Minuten des Tages für entspannende Tätigkeiten ein –
z. B. Tagebuchschreiben, sanfte Dehnübungen oder Meditation.
Das Ärzte-Team
In unserem Schlaflabor in Balingen arbeiten Fachärzte mit langjähriger Erfahrung in der Schlafmedizin und HNO-Heilkunde. Diese Kombination ist entscheidend: Viele Schlafstörungen wie Schlafapnoe (OSAS) oder Schnarchen haben ihre Ursache in den Atemwegen – genau hier setzen wir an.

Georgios Chalkiadakis
Facharzt für HNO-Heilkunde
Schlafmediziner
Audiologe / Otoneurologe (BV HNO)

Dr. med. Boris Saul
Facharzt für HNO-Heilkunde
Schlafmediziner
Allergologe
Kontakt
So können Sie uns erreichen
Balingen als Kreisstadt verfügt über zahlreiche Anreisemöglichkeiten mit dem Auto, Bus und Bahn.
Die Praxis verfügt über eigene direkt am Eingang gelegene Parkplätze.
